BEARBEITUNG - BODE MOTOREN

BODE MOTOREN
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BODE MOTOR- & ZYLINDERKOPF-
INSTANDSETZUNG
BEARBEITUNG UND HÄUFIGE FRAGEN
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen gerne ein paar Bearbeitungsbeispiele zeigen und auch die am häufigsten auftretenden Fragen beantworten. Desweiteren möchten wir Ihnen auch ein paar Hintergrundinformationen und Details zur Verfügung stellen. Sollten Sie weitergehende Fragen haben oder Sich für das ein oder andere interessieren dann scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt aufzunehmen. Tel. 0341 / 25 24 936

REPARATUR

Der erforderliche Umfang, der Reparatur, kann erst nach der Demontage festgestellt werden.
ERSATZTEILE

Für die Ersatzteilbeschaffung benötigen wir Ihre Fahrzeugdaten oder die Motorbezeichnung
DAUER


Die Dauer der Reparatur ist abhängig von der Schadensgröße und dem Reparaturumfang.
KOSTEN

Um die Kosten nennen zu können erstellen wir, nach der Demontage, ein detailliertes Angebot.
TECHNISCHE ERLÄUTERUNGEN ZUM THEMA ZYLINDERKOPF
Das Planschleifen des Zylinderkopf dient dazu die Dichtfläche als Auflage für die Zylinderkopfdichtung wiederherzustellen. Führende Dichtungshersteller raten dazu, wenn im Bereich der Zylinder Eingrabungen, der Zylinderkopfdichtung, vorhanden sind oder ein Verzug der Planfläche festzustellen ist. Die Überprüfung erfolgt mit einem Haarlineal. Bei den Zylinderköpfen wo die Ventile über die Planfläche ragen müssen diese demontiert werden. Eventuell ist auch ein Zurücksetzen der Ventile erforderlich (siehe dazu Ventilsitzbearbeitung).
Nach einem Überhitzungsschaden des Motor oder auch bei Vermischung von Wasser und Öl im Motor, sollte der Zylinderkopf auf Dichtheit geprüft werden. Das heißt der Zylinderkopf wird ohne eingebaute Ventile abgedichtet und im Prüfgerät aufgebaut. Anschließend wird er mit Druckluft (ca.5bar) beaufschlagt und im Tauchbad bei Betriebstemperatur (ca.80-90°C ) geprüft.
Die De- und Montage der Ventile soll mit einem dazu geeignetem Werkzeug erfolgen. Dies dient dazu um (am Ventilschaft) keinen Schaden zu verursachen. Bei den Zylinderköpfen wo wir die De- und Montage vornehmen, überprüfen wir auch die Ventile auf Verschleiß und Beschädigungen. Desweiteren werden auch die Ventilführungen ausgemessen und das erforderliche Einbauspiel zwischen Ventilschaft und Ventilführung geprüft. Nach der Montage der Ventile, mit neuen Ventilschaftdichtungen, wird die Dichtheit der Ventile geprüft. Dies wird mit einem Unterdrucktester ausgeführt, um die Gasdichtheit und die ordnungsgemäße Funktion sicherstellen zu können.
Das Bearbeiten der Ventilsitze ist erforderlich wenn diese einen starken Verschleiß aufweisen oder auch die Dichtheit der Ventile nicht mehr gegeben ist. Desweiteren kann es auch erforderlich sein wenn die Ventile über die Dichtfläche der Zylinderkopfdichtung hinausragen und beim Planschleifen ein entsprechender Materialabtrag erfolgt ist. Dies dient dann dazu, die korrekte Einbauhöhe der Ventile zur Planfläche wiederherzustellen.
Die Ventilsitzringe sind ein sehr hoch belastetes Bauteil und unterliegen deshalb auch einem entsprechendem Verschleiß. Gerade bei Fahrzeugen die mit Gas betrieben werden ist dies häufig der Fall. Sollte sich kein Ventilspiel mehr einstellen lassen oder auch Störungen im Motorbetrieb vorhanden sein, wie Zündaussetzer oder mangelhafte Kompression kann hier schon die Ursache sein. An dieser Stelle hilft dann das Austauschen der Ventilsitzringe. Auch das Umrüsten von Zylinderköpfen, auf Ventilsitzringe die für Gasbetrieb ausgelegt sind, ist möglich. Das gilt auch für die Umrüstung von älteren Fahrzeugen, auf Ventilsitzringe die für Bleifreibetrieb ausgelegt sind.
Die Ventilführungen sind ein häufig, wenig bis nicht beachtetes Bauteil. Obwohl Ihre Funktion, im Zusammenspiel mit dem Ventil, nicht unerheblich für einen störungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer des Motors ist. Wenn die Ventilführung verschlissen ist kann das Ventil nicht mehr ordentlich arbeiten und es tritt ein erhöhter Verschleiß, im Bereich des Ventilsitzring, auf. Auch kann dadurch der Ventilschaft stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies kann bis hin zum Totalausfall des Motor, durch Ventilabriss, führen. Es besteht jedoch die Möglichkeit Ventilführungen zu reparieren ( je nach Material und Verschleißzustand) oder auch zu ersetzen. Ist keine Ventilführung mehr lieferbar können wir diese auch gern, für Sie, anfertigen.
Bei den heutigen Zylinderköpfen reißt gern mal eine Glüh- oder Zündkerze weg. Hier brauchen Sie in den meisten Fällen keinen neuen Zylinderkopf. Auf unseren Bearbeitungsmaschinen sind wir häufig in der Lage, das abgerissenen Bauteil auszuarbeiten und das Gewinde wiederherzustellen. Das ist unter Zuhilfenahme von Gewindeeinsätzen möglich. Dieser Lösungsweg ist auch möglich für alle Arten von abgerissenen Stehbolzen oder Schrauben. Auch wenn Ihnen ein Bohrer abgerissen ist sind wir meistens in der Lage eine Reparatur durchzuführen.
TECHNISCHE ERLÄUTERUNGEN ZUM THEMA MOTORBLOCK
Der Motorblock ist die Basis für den gesamten Motor und aus diesem Grund ist hier mit größter Sorgfalt zu arbeiten. Das heißt nicht nur die Kontrolle der Planfläche auf Unebenheiten und Verzug ist erforderlich sondern auch die Hauptlagergasse montieren und vermessen. Dies ist für den störungsfreien Betrieb der Kurbelwelle zwingend erforderlich. Desweiteren muß auch auf die Zylinder ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Auch hier führt jede kleinste Abweichung, außerhalb der Herstellervorgaben, zu Funktionsstörungen.
Das Planschleifen des Motorblock dient dazu die Dichtfläche als Auflage für die Zylinderkopfdichtung wiederherzustellen. Führende Dichtungshersteller raten dazu, wenn im Bereich der Zylinder Eingrabungen, der Zylinderkopfdichtung, vorhanden sind oder ein Verzug der Planfläche festzustellen ist. Die Überprüfung erfolgt mit einem Haarlineal. Bevor das Planschleifen ausgeführt werden soll ist es zwingend erforderlich den Kolbenüberstand zu messen um ggf. dieses Maß zu korrigieren.
Der Kolben ist im Motor eines der am höchsten belasteten Bauteile. Er nimmt die im Verbrennungsprozess entstehende Energie auf und gibt diese, über die Pleuelstange, an die Kurbelwelle weiter. Desweiteren hat er auch eine große Menge an thermischer Energie aufzunehmen. Deshalb können schon wenige Grad Temperaturveränderung, einen Motorschaden hervorrufen. Dies kann durch Kühlmittelmangel oder eine Störung im Verbrennungsprozess hervorgerufen werden. Die bei der Zylinderbearbeitung herzustellenden Einbauspiele betragen wenige 1/100 mm.
Die Kurbelwelle ist ein Hauptbauelement im Motor. Sie dient dazu die Lineare Bewegung der Kolben in eine Rotationsbewegung umzuwandeln. Hier ist bei der Bearbeitung besondere Sorgfalt gefragt. Es fängt schon bei der Demontage, mit dem messen des Axialspiel an. Auch die Haupt- und Pleuellager werden exakt ausgemessen. Dies wird mit Präzisionsmessmitteln durchgeführt. Die erforderliche Genauigkeit beträgt hier 1/100 mm. Die gleiche Präzision ist dann auch beim Nachschleifen gefragt. Auch der Rundlauf (Schlag) der Kurbelwelle wird gemessen und die Kurbelwelle auf Risse geprüft.
Die Pleuelstange, als Verbindungselement zwischen Kolben und Kurbelwelle, ist ebenfalls ein sehr hoch belastetes Bauteil. Die Genauigkeiten, bei der Bearbeitung, sind aber die gleichen wie beim Zylinder bohren und honen oder auch beim Kurbelwelle schleifen. Die Einbauspiele der Kolbenbolzenbuchse oder auch der Pleuellager betragen weniger als 3/100 mm.
Die Gleitlager im Motor sind Präzisionsbauteile die, im Umgang mit Ihnen, alle größte Sorgfalt und Sauberkeit erfordern. Sie finden Anwendung als Haupt- und Pleuellager, Kolbenbolzen- und Kipphebel buchsen, Nockenwellenlagerung usw. Die erforderlichen Einbauspiele lassen sich nur mit den dafür vorgesehenen Messmitteln ausmessen. Die maßlichen Toleranzen bewegen sich dabei im Bereich von 5µm. Für einen großen Teil, der Lagerungen, sind herstellerseitig Untermaßlager vorgesehen, die im Bereich von 0,25mm abgestuft sind. Sollten mal keine Lager mehr verfügbar sein sind wir in der Lage mit unseren modernen Bearbeitungsmaschinen die Ersatzteile, selbst anzufertigen oder auch anfertigen zu lassen. Fragen Sie einfach an...
Die Verschraubungen im Motor sind heute zum großen Teil als Dehnschrauben ausgeführt. Das heißt, beim anziehen der Schrauben, werden diese kontrolliert in den plastischen Bereich hinein gedehnt. Aus diesem Grund werden Sie im Zuge der Instandsetzung erneuert. Das gilt für die meisten Zylinderkopf-, Haupt- und Pleuellagerschrauben.
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